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Eine Auffälligkeit in der Malweise des lettischen Künstlers Viktors Svikis ist, im Vergleich mit der zeitgenössischen Kunstszene, deren direkte Ausdruckskraft, welche nicht oder nur wenig durch theoretische oder konzeptuelle Überlegungen gebrochen ist. Ihn interessiert sein Material: Die Kohle, das Papier, die Leinwand die Ölfarbe und ihn interessieren die Kraft, Macht und zuweilen auch Gewalt des so genannten Alltags und seiner Extremsituationen. Ohne zu werten versucht er mit seinen Mitteln zu analysieren, was den Menschen bewegt und welcher Welt er ausgesetzt ist. Dabei werden nicht nur die Materialien unterschiedlich verwendet, sondern auch die Modi der Ausführung. Seine Zeichnungen stehen in der technischen Realisation zwischen Goya und Graffiti, seine Ölmalerei zwischen plastischer Körperlichkeit und plakativen Anzeigeschildern. Alle Bildebenen zusammen erschaffen eine Mehrdimensionalität, welche die Arbeiten inhaltlich und formal in bewegter Schwebe oszillieren lassen.

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