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Robert Fleischanderls Bilder sind großangelegte, „präzise Studien" (Brigitte Felderer, Zur Ausstellung Rendezvous, 2017) über unsere Existenz, zum einem im Format und zum anderen über den Zeitraum über den sich die Arbeiten erstrecken. Seit 2012 sind Momentaufnahmen über die existentiellen Fragen und Mythen unseres Lebens und unserer Gesellschaft entstanden. Bilder denen ein gewisses Unwohlsein innewohnt. Sie beleuchten fragile Strukturen unserer Existenz und unserer westlichen Konsumgesellschaft. Dabei beherrscht eine Doppelbödigkeit die Fotografie die zu einem ständigen Oszillieren zwischen den Erzählebenen führt.
Es sind Einzelbilder, gemäldeartig im Großformat von ein bis zwei Metern, die thematisch lose zusammenhängende Serien ergeben.
Waren es bisher die Themen Alter und Kinder als Eckpunkte unserer Gesellschaft, welche die Bilder verhandeln so sind die neuesten Bilder um den Begriff Arbeit angesiedelt. Fleischanderl bedient sich dabei aller möglichen Referenzen aus Kunst-, Bild- und Mediengeschichte, seien es die Lichtsetzung eines Renaissancegemäldes, Comics, oder wie zum Beispiel in White Room der Ästhetik der Werbung eines Möbelhauskataloges oder der Look der Observierungsfotos eines Privatdetektivs in Please leave a message after the peep. Es ist eine Tour de Force durch die abendländische Ikonographie bis zu den Visuals der zeitgenössischen Popkultur.

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