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29.09. 2022 - 27.08.2023
Dom Museum Wien

Eröffnung: Mittwoch, 28. September 2022 - 19:00 Uhr
Wo: Dom Museum Wien, Stephansplatz 6, 1010 Wien
Kuratorin: Johanna Schwanberg

Essen und Trinken gehören zu den menschlichen Grundbedürfnissen, doch seit jeher übersteigt das gemeinsame Mahl die Funktion der bloßen Nahrungsaufnahme. Sinnlichkeit und Genuss, Stiftung von Gemeinschaft, Repräsentation des sozialen Status, rituelle Handlungen sind nur einige Aspekte, die sich mit dem Mahl verbunden zeigen. Die Kunst reagiert seit jeher auf unsere Weisen des Mahlhaltens, unsere ausgewählten Speisen und Lebensmittel darstellend, analysierend, abstrahierend, kritisch und natürlich auch ironisch.
Die Ausstellung verhandelt durch die Epochen und in unterschiedlichsten Medien – Plastik, Grafik, Malerei, Fotografie und Videokunst – unter anderem die gemeinschaftsstiftenden Aspekte des Mahls: in Familien, bei offiziellen Anlässen, im politischen wie religiösem Rahmen unterschiedlicher kultureller Kontexte.

"Humorvoll nähert sich die deutsche Performance- und Fotokünstlerin Veronika Merklein dem heiklen Bereich der Körpernormierungsfragen. In einem an einen Werbeclip gemahnenden Video versucht sie, eine dick machende „Fettpille" an die Frau zu bringen – ganz im Stil der Vermarktung gängiger Diät- und Schlankheitsmittelchen." (ORF, 2022)

HIER geht es zum ORF Artikel

Künstler:innen: Marina Abramović, Sonja Alhäuser, Atelier van Lieshout, Abraham von Beyeren, Lois Bielefeld, Pieter de Bloot, Thierry Boutonnier, Götz Bury, Joseph Beuys, Catrin Bolt, Elinor Carucci, Heinz Cibulka, Domenico Cresti gen. Passignano, Josef Danhauser, DesertArtLAB, Martin Dichtl, Albin Egger-Lienz, Christian Eisenberger, Gaetano Gandolfi, Floris Gerritsz van Schooten, Geldorp Gortzius, Robert F. Hammerstiel, honey & bunny, Nelson Jalil, Ulrike Köb, Maria Lassnig, Meister des Friedrichaltars, Maha Malluh, Katharina Mayer, Veronika Merklein, Jan Miense Molenaer, Izumi Miyazaki, Anna Paul, Klaus Pichler, Dieter Roth, Zina Saro-Wiwa, Christoph Daniel Schenck, Astrid Schulz, Gregg Segal, Taryn Simon, Stéphane Soulié, Daniel Spoerri, Jan Steen, Maja Vukoje, Franz West, Werkstatt des Lucas Cranach d. Ä., Ramiro Wong sowie historische Künstler*innen, deren Namen nicht überliefert sind.

 

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