Schleifmühlgasse 18 - 1040 Wien
+43-1-9207778 - info@galerie-stock.net

10.4. - 31.10.2019
Eröffnung: Mittwoch, 10. April 2019, 18 Uhr
WO: Ehemaliges Reviergebäude / KZ-Gedenkstätte Mauthausen Erinnerungsstraße 1, 4310 Mauthausen


Zur Eröffnung der Ausstellung am 10. April 2019 kostenloser Shuttlebus-Service von Wien nach Mauthausen und retour.
Info und verbindliche Anmeldung für den Shuttlebus unter: Tel: +43 1 376 3000-121, E-Mail: info@mauthausen-memorial.org, online: www.mauthausen-memorial.org

Marko Zink M 48° 15' 24.13" N, 14° 30' 6.31" E > Ausstellung, 24.1.2019 - 2.3.2019, galerie michaela stock, Wien

 

 

PRESSE
Wir würden uns über eine Berichterstattung in Ihren Medien sehr freuen. Hiermit bestätigen wir die Freigabe zur kostenlosen Veröffentlichung aller eingereichten Bilder / Text. Courtesy Marko Zink/ Galerie Michaela Stock

PREVIEW > Ausstellungsansichten KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Leporello zur Ausstellung
Einladung zur Ausstellung

Pressebilder & Text
Marko Zink, Autoritätsstrukturen_1, / authority structures_1, 2019 analogue photography, Lambda print mounted on 2mm PVC, 60 x 40 cm
Marko Zink, Autoritätsstrukturen_2 / authority structures_2, 2019, installation (wooden triangle with burst balloons), 200 x 120 x 40 cm
Marko Zink, du sollst nicht / you shalt not, 2018, analogue photography, pigment print on handmade paper, 30 x 45 cm

MARKO ZINK | M 48° 15' 24.13" N, 14° 30' 6.31" E
Der Ausstellungstitel könnte sachlicher nicht sein M 48° 15' 24.13" N, 14° 30' 6.31" E, es handelt sich um die Koordinaten von Mauthausen. Es geht Marko Zink nicht um Dokumentation, sondern um Irritation.

Er zwingt zum genauen Hinsehen und eröffnet eine vielschichtige Auseinandersetzung. Mit fotografischen Mitteln versucht er ein zweifaches Verschwinden sichtbar zu machen: die Auslöschung von Menschen und die Tilgung von Erinnerung. Eine intensive Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit, die nicht verjährt. Die von Marko Zink gewählte Kunstform ist die analoge Fotografie. Er bearbeitet seine Filme, ehe er sie belichtet. Er kocht oder stanzt sie, behandelt sie mit Chlor oder Tintentod. Mit diesem filigranen Filmmaterial fotografiert er ausgewählte Orte in­ und außerhalb des ehemaligen Konzentrationslagers. Manchmal wirken Zinks Fotoarbeiten wie historische Fundstücke, rasch und heimlich aufgenommen, ausgebleicht von der Sonne, halb zerstört durch die Einwirkungen der Zeit. Manchmal scheinen die Fotos mit ihren Beschädigungen auf einer eigenen Ebene von jenem Ungeheuerlichen zu berichten, das sich hier vor weniger als acht Jahrzehnten zugetragen hat. Und manchmal scheint auf ihnen etwas sichtbar zu werden, was nur scheinbar nicht mehr zu sehen ist. Marko Zink erinnert uns mit seiner Arbeit daran, dass es möglich ist: Was an das Vergangene erinnert, und was vor dem Kommenden warnt ­ es ließe sich alles sehen. Wenn wir nur wollen.

Textauszug: Wolfgang Huber-Lang




mehr Informationen über die Ausstellung: KZ-Gedenkstätte Memorial Mauthausen

REVIEW
Salzburger Nachrichten, 11. April 2019: Fotoausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Kleine Zeitung, 11. April 2019: Fotoausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen
science.ORF.at/APA, 11.04.2019: Fotoausstellung in KZ-Gedenkstätte Mauthausen

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