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10.2.2016
LOSCHY, MARKOVIĆ, TOLJ | ART ROTTERDAM
10. - 14.2.2016
Galerie Michaela Stock | Booth: 65
WO: Van Nellefabriek, Van Nelleweg 1,3044 BC Rotterdam
www.artrotterdam.com

ART ROTTERDAM

Galerie Michaela Stock zeigt UNDER DESTRUCTION von Evelyn Loschy (AT), Marko Marković (HR) und Slaven Tolj (HR)

Wenngleich die Phrase den Grundethos von "Under Destruction" beschreibt, spielt die Ausstellung selbst mit den Erwartungen, die üblicherweise an ein solch zerstörerisches Thema geknüpft sind. Im Zentrum sollen nicht nur verschiedene Zerstörungsarten in der Kunst stehen, sondern auch, viel wichtiger, wozu diese überhaupt eingesetzt werden. Der Begriff Auto-destructive art wurde vom Künstler Gustav Metzger in den frühen 1960er Jahren erfunden, um radikale Kunstwerke zu beschreiben, bei denen Zerstörung Teil des Schaffensprozesses ist, wodurch das Opfer selbst zum Kunstwerk wird.

Die für ART ROTTERDAM konzipierte Ausstellung hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, diesem Phänomen auf den Grund zu gehen und umfasst Werke ebenso wie Performances (Video, Fotografie) und kinetische Skulpturen von drei Konzept KünstlerInnen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund und Alter. Diese Drei widmen sich dem Thema Identität und schaffen so gegenseitige Anknüpfungspunkte. So wird ihr Zugang zu komplexen menschlichen Vorgängen verdeutlicht, wobei der Schwerpunkt auf dem Dasein der Menschen liegt, hin- und hergerissen zwischen (sozialen) Standards, (physisch-emotionalen) Möglichkeiten und künstlerischen Strategien und auch Bezug auf Geschichte, politische Strukturen und wirtschaftlichen Wandel genommen wird. Erzählt wird eine Geschichte des Widerstands, eine Geschichte innerer Konflikte und des Kampfs um Macht und Unterwerfung. Die Performance-Künstler aus Kroatien radikalisieren den künstlerischen Akt und erforschen die Grammatik des Schmerzes, des Erduldens und verwischen somit die Grenze zwischen physischem und psychologischem Ansatz. Der Einsatz des Körpers und all seiner empirischer Implikationen umfasst auch ideologische und soziale Wertungen.

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