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17.02.2022 - 14.04.2022
Woche der Brüderlichkeit
St. Katharinen, Dom St. Petrus, Felix Nussbaum Haus / Vertikales Museum im Museumsquatier Osnabrück, Osnabrück, Deutschland


ERÖFFNUNG: Donnerstag, 17.02.2022, 10.30 h, St. Katharinen

WO: gleichzeitig an drei verschiedenen Standorten

St. Katharinen- An d. Katharinenkirche 8, 49074 Osnabrück, Deutschland
Bistum Osnabrück / Dom St. Petrus & St. Nikolauskapelle
- Domhof 12, 49074 Osnabrück, Deutschland
Felix Nussbaum Haus, Vertikale Galerie, im Museumsquatier Osnabrück- Lotter Str. 2, 49078 Osnabrück, Deutschland

Ausstellungskatalog > HIER

 ***Die Ausstellung wurde wegen des großen Erfolges BIS 14. APRIL VERLÄNGERT!!***

ENTER 3D GALERIE

Die international viel beachtete Ausstellung M 48° 15′ 24.13″ N, 14° 30′ 6.31″ E des österreichischen Künstlers Marko Zink wurde 2019 in der galerie michaela stock und an der Gedenkstätte Mauthausen gezeigt.
2022 wird die Ausstellung im MSU Zagreb und anschließend in Osnabrück im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit unter dem Jahresthema „Fair Play – Jeder Mensch zählt" gezeigt. Die Ausstellung wird in Osnabrück zeitgleich an drei Orte zu sehen sein: in der St. Katharinen, als auch im Dom St. Petrus / Nikolauskapelle und im Felix-Nussbaum-Haus / Vertikales Museum im Museumsquatier Osnabrück.

Woche der Brüderlichkeit unter dem Jahresthema „Fair Play – Jeder Mensch zählt"  > INFO    
Die Ausstellung wird am 17.02.2022 eröffnet und ist bis zum 31.03.2022 zu besichtigen.

Broschüre zur Veranstaltungsreihe Fair Play > HIER

 

 

Der Ausstellungstitel könnte sachlicher nicht sein: M 48° 15′ 24.13″ N, 14° 30′ 6.31″ E. Es handelt sich um die Koordinaten von Mauthausen. Marko Zink geht es nicht um Dokumentation, sondern um Irritation. Er zwingt zum genauen Hinsehen und eröffnet eine vielschichtige Auseinandersetzung. Mit fotografischen Mitteln versucht er ein zweifaches Verschwinden sichtbar zu machen: die Auslöschung von Menschen und die Tilgung von Erinnerung. Ihm liegt an einer intensiven Beschäftigung mit einer Vergangenheit, die nicht verjährt. Die von Marko Zink gewählte Kunstform ist die analoge Fotografie. Er bearbeitet seine Filme, ehe er sie belichtet. Er kocht oder stanzt sie, behandelt sie mit Chlor oder Tintentod. Mit diesem filigranen Filmmaterial fotografiert er ausgewählte Orte in- und außerhalb des ehemaligen Konzentrationslagers. Manchmal wirken Zinks Fotoarbeiten wie historische Fundstücke, rasch und heimlich aufgenommen, ausgebleicht von der Sonne, halb zerstört durch die Einwirkungen der Zeit. Manchmal scheinen die Fotos mit ihren Beschädigungen auf einer eigenen Ebene von jenem Ungeheuerlichen zu berichten, das sich hier vor weniger als acht Jahrzehnten zugetragen hat. Und manchmal scheint auf ihnen etwas sichtbar zu werden, was nur scheinbar nicht mehr zu sehen ist. Marko Zink erinnert uns mit seiner Arbeit daran, dass es möglich ist: Was an das Vergangene erinnert und was vor dem Kommenden warnt, es ließe sich alles sehen. Wenn wir nur wollen.
Wolfgang Huber-Lang

Impressionen der Eröffnung

Weitere Informationen sowie Texte zur Ausstellung finden Sie hier.

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